Thesen:
- Gedanken über die Knappheit der Ressourcen, Prof. Gunter Dueck
(Informatik-Spektrum
23. Juni 2000 Seite 218 ff )
- 91 Netz erstmalig im Buch, 9 Jahre später Glasfaser in alle Welt
- Wissenschaft wird abgeerntet (Ariba,
Commerce One)
- Wissen kondensiert in Standardsoftware, nicht mehr in Büchern (Broadvision)
- Wirtschaftswissenschaft wird in Software gegossen (SAP)
- in wenigen Jahren wird "verbraucht", was Jahrzehnte
erforscht wurde
- kein Projekt mehr über 6 Monate
- Doktorarbeit mit 4 Jahren ist zu langsam
- Wenn Technologie in Monaten veraltet, wie können
Publikation
aus Projekten mit 1-4 Jahresrhythmus noch einen Beitrag
leisten?
- Die Industrie braucht alle paar Monate wirkliche Durchbrüche
- wir können uns heute nicht vorstellen, was in 4 Jahren wichtig
ist
Die Forschung der Informatik hat eine der ganz wenigen großen
Weltrevolutionen
erzeugt. Nur ist der Strudel dieser gewaltigen Revolution so groß
geworden,
dass die Nachwachsgeschwindigkeit nicht mehr reicht.
Deshalb ist die Forschung in der Gefahr,
wegen Langsamkeit irrelevant zu werden.
- Beispiel: Forschungsetas von Sun
Microsystem, Cisco,
Lucent
- Unis verlieren den Kontakt zur realen Welt
- real existierende Standard müssen in die Lehre einbezogen werden
XML, HTML, ODBC (Warum nicht Syntax an XML deutlich machen?)
- Die Uni verliert den Anschluss an die Zeit
Beispiel an der TU-Berlin:
- Lehrplan FB Softwaretechnik
1995
- Lehrplan FB Softwaretechnik
2000 (wo sind die Unterschiede?)
- Darstellung der Informatik an der TU-Berlin, ein
Portrait (Stand: 1995)
- Möglichkeit:
Lernen in Web: Virtuelle Hochschule (Computerzeitung
39, Seite 21)
- Viror (Virtuelle Hochschule
Oberhein)
- Vikar (virtueller
Hochschulverband Karlsruhe)
- etc FH Lübeck (Fr. Seehusen)
- Gefahr durch andere Bildungsträger
- In sechs Montane zum Softwareingenieur (CW
36/2000) sdm/sidestep
Offene
Frage:
kann
die Uni mit der Vermittlung
von Grundwerten noch überleben;
und
was sind die Grundwerte?
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